Thomas Mann an Anna Jacobson
- Zeitraum
- Freitag, 7. November 1947
- Empfänger:in
- Ort
Zusammenfassung
Nennt sie eine Verschwenderin, dass sie soviel Geld ausgegeben hat, um die Mischung aus Buch und Manuskript zu bekommen [›Doktor Faustus‹]. Es daure nicht mehr lange, und die Exemplare des richtigen Buches werden erhältlich sein. Die Schweizer Besprechungen bekunden Aufgeregtheit, ja Erschütterung, was ihn nicht wundert. Über das Buch: »Hat nicht das Ganze eine seltsame Wirklichkeit, so dass man auch an das Vorhandensein der Musik glauben muss? Wissen Sie, was mir das Merkwürdigste ist? Das Gespräch zwischen Adrian und Schwerdtfeger auf dem Spaziergang in Pfeiffering, als er ihn ›schickt‹. Dafür hatte ich Shakespeare gelesen. Aber das Liebste ist mir Echo, der Elf.«
