Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

Oktober22

1902
Riva
Erzählt vom Tagesverlauf in Riva, bei dem ihm höchstens ein Stündchen für sein Manuskript verbleibe. Dabei brenne die Arbeit ihm auf den Nägeln; der Novellenband könne erst im Januar/Februar erscheinen. Ist betrübt, dass Carl E. die Studie ›Die Hungernden‹ nicht gefallen hat. – ›Buddenbrooks‹ sind im ›Tag‹ »über dem Strich« zitiert; hofft auf Erfolg.
1905
München
Dankt für seinen Brief über ›Fiorenza‹. »Ich habe mich über dieses Werk zu sehr gegrämt, als daß ein solcher Brief nicht wunderbar lösend, – *Thränen* lösend auf mich wirken müßte.« Hat ihn seiner Frau und seiner Mutter vorgelesen und ihn bei Löhrs vorlesen lassen. Negative Kritiken sind ihm jetzt gleichgültig.
1905
München

Findet B.s Rundschreiben anregend. »Ich brauche nur Stimmung, um den Schluß von ›Wälsungenblut‹ zu machen, dann schreibe ich Ihnen dies oder das für die bunte Rundschau.«. Gerson habe ein Kostüm zu 75 Mark ›Fiorenza‹ getauft. »Ein anderes heißt ›Hidalla‹. Aber es ist viel billiger.«

1907
München
Sendet verspätet Blumen zum Einzug in das neue Heim. Er bittet, auch weiterhin beim »Du« bleiben zu dürfen, und wünscht den Eheleuten das Schönste und Beste.
1911
München
Glückwunsch zum 25. Verlagsjubiläum. Bedauert, der Feier fernbleiben zu müssen.
1921
Feldafing
Dankt für ihre Einladung [während seines Züricher Aufenthalts], muss aber ablehnen, da er diesmal Gast eines jungen Arztes sein werde. Hofft trotzdem, endlich ihre Bekanntschaft machen zu können und sie zu ihrer Genesung zu beglückwünschen.
1921
Berlin
Er habe »zwar« Bedenken gegen seine Designierung als Antwort-Redner [bei einer Sitzung des Gremiums der Urwähler der Sektion für Dichtkunst der Preußischen Akademie der Künste]. Er wolle nicht verlangen, »daß Holz dieses Amtes walte«, jedoch sei »auch Hermann Stehr älter als ich und die größte rednerische Erfahrung ist zweifellos bei Fulda«.
1923
Bozen
Feriengruß. – Wohnt mit Gerhart Hauptmann im gleichen Hotel. – »Ich schreibe etwas.«
1924
Sestri Levante

Verbrachte »schöne Stunden« mit der Lektüre von Schnitzlers neuer Komödie, einem »glänzenden, leidenschaftlichen Gesellschaftsstück«. Sieht mit Spannung der Bühnenaufführung entgegen. – Wird dafür sorgen, dass Schnitzler ein Exemplar des ›Zauberberg‹ bekommt, den der S. Fischer Verlag nächstens verschickt. Denkt »sehr zögernd über die Menschenmöglichkeit des unförmigen Opus« und entbindet jeden, dem er es zugehen lässt, »feierlich von jeder Aeußerung darüber«.

1925
München
Erlaubt ihm, seinen Namen aufs Geratewohl ins Argonauten-Vortragsprogramm 1925/26 zu setzen.
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...