Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

September30

1904
München
Liebesbrief.
1904
München
Liebesbrief.
1904
München
Liebesbrief.
1905
München
Antwort auf eine Rundfrage.
1908
München
Übersendet Oscar Bies Antwort, der nicht auf die Frage eingeht, ob Heinrichs neuer Roman ›Die kleine Stadt‹ im Vorabdruck der ›Neuen Rundschau‹ erscheinen kann. – Lädt den Bruder zu einem Abend ein. – Theaterbesuch.
1909
Bad Tölz
Entschuldigt sich, dass er nicht zu Heinrichs Lesung nach München kommt. Beschäftigt sich mit der ›Kleinen Stadt‹ und meint, dass der Roman, »ein hohes Lied der Demokratie«, viel Zeitgemäßes in einem höheren Sinn enthält. Ist sehr neugierig auf seine Wirkung.
1915
Bad Tölz
Sagt einen Beitrag [für den Piper-Verlag] ab, da er eine »größere Arbeit, deren Fortschreiten ohnedies durch die Zeitumstände verzögert worden ist«, fortführen muss.
1918
München
Dankt bewegten Herzens für K.s Aufsatz über die ›Betrachtungen eines Unpolitischen‹, den er als die erste Rückäußerung auf seine nun laut werdenden jahrelangen Grübeleien gleich mit größter Spannung gelesen habe. Dieses so positive und befreundete Echo habe fast etwas Traumhaftes für ihn. Hat gleichzeitig einen Novellenband von Otto Zarek mit einem Brief bekommen, worin dieser sage, es sei heute notwendig zu betonen, dass eine starke und lebendige Gefolgschaft von Jugend den Geist der Schönheit und der Menschenwürde nicht dem Götzen der Politik geopfert hat. – Fragt sich, ob er, um der Außenwelt willen, die ›Betrachtungen‹ am Ende gar nicht hätte schreiben brauchen? Dass die ›Neue Rundschau‹ K.s Aufsatz nicht bringen will, ist ihm schwer erklärlich. Als Referat hält er ihn für ein Meisterstück. Er weiß zu würdigen, wieviel Mühen und Arbeit darin steckt; dass die Arbeit nun umsonst getan sei, ist ihm im höchsten Grade peinlich, abgesehen davon, wie bitter nötig gerade K.s Stimme für ihn gewesen wäre.
1924
München
Würde es sehr begrüßen, wenn M. sich mit seinem neuesten Roman beschäftigen würde; wird seinen Verleger veranlassen, ihm ein Exemplar zu schicken.
1924
München
Beurteilt Hans Naumanns ›Deutsche Dichtung der Gegenwart 1885-1924‹, bewundert die »geistige Freiheit und Offenheit, mit der die Erscheinungen [...] aufgenommen und ausgesprochen sind«.
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