Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

Mai06

1910
München
Schickt H. ein Exemplar von ›Bilse und ich‹ mit neuem Vorwort. Bedauert, in seinem neulich abgeschickten Brief [Reg. 10/30 vom 1.4.1910] den freundlichen Worten von L. Finckh wenig gerecht geworden zu sein. »Es war mir vor Allem darum zu thun, Ihnen über die Wirkung Ihrer Kritik auf mich jeden Zweifel zu nehmen.« Bittet H., Herrn Finckh seinen Dank zu übermitteln.
1911
München
Freut sich darüber zu erfahren, dass die Übersetzung von ›Tonio Kröger‹ in der ›Revue de Paris‹ erscheinen werde. Er sei so zufrieden mit der warmen Sympathie, die P. seinen Werken gegenüber zu hegen scheine, dass er P. die Autorisation zur Übersetzung des ›Tristan‹ nicht verweigern könne. Er hoffe, dass P. sie bei ›Revue des Deux Mondes‹, ›Revue de Paris‹ oder ›Débats‹ unterbringen könne.
1915
München
Dankt herzlich für H.’s ausführliche Würdigung des Friedrich-Essays. – Arbeitet wieder am ›Zauberberg‹.
1917
München
Hat leider das Exemplar vom ›Tag‹ [mit Willy Hellpachs Artikel über ihr Buch ›Charlotte von Kalb‹] nicht mehr. Mag sich selbst nicht an Hellpach wenden und ihm gestehen, dass sein Geschenk im Papierkorb gelandet ist. Rät ihr, sich direkt an Hellpach oder an den ›Tag‹ zu wenden.
1921
Feldafing
Hat sich für eine Woche an diesen Ort zurückgezogen – »[ich] gehe spazieren und arbeite an einer kuriosen Liebesszene im ›Zauberberg‹«.
1924
London
Gruß aus England. – Wird am Abend mit Galsworthy, Wells und Shaw ein Dinner haben.
1924
London
Grüße von der Reise.
1925
München
Dankt für amüsanten und klugen Artikel. »Besonders Ihre Definition des Talentes finde ich unwidersprechlich.«
1925
München

Kann bei der Erstaufführung der ›Fiorenza‹ in Nürnberg nicht anwesend sein, da der Termin ungünstig angesetzt ist und andere Reisen bereits festgelegt sind. Stellt es der Theaterdirektion anheim, die Erstaufführung ohne ihn durchzuführen oder sie auf Juni zu verschieben.

1925
München
Dankt für den Aufsatz aus der ›Zeitwende‹, der ihm eine »wunderbar reiche und geistig belebte« Stunde bereitete. War durch den Gegenstand dieses großartigen und beziehungsvollen Aufsatzes sofort bestochen, da er ihm selbst sehr am Herzen liege. Betont, dass er keine eigene Konzeption in Vergangenheit und Zukunft wüsste, in die das Thema von »Nord und Süd, Romanischem und Germanischem« nicht hineinspielte.
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