Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

Oktober05

1895
Rom
Glaubt, ein Brief, »der bemerkenswert poetisch war«, sei durch die Unzuverlässigkeit der italienischen Post verlorengegangen; erwartet Nachricht von G. »Von Rom bin ich begeistert! [...] Ich werde so lange wie möglich hierbleiben; wahrscheinlich bis Mitte November.«
1909
Bad Tölz
Zu ihren Nachrichten aus Lübeck: bezweifelt, dass man ihm je eine Gedenktafel widmen werde; erinnert sich gut an Professor Richard Zimmermann, der sein »Vorgesetzter« war und von dem er wusste, dass er Wagnerianer sei und ihn »darum für etwas Besseres« gehalten habe. Bezeichnet dessen Äußerung über ihn als Schüler als ein wenig einfältig: »*War* ich nun eigentlich wertlos, *war* ich ein Element des Abgrunds – oder war ich es nicht? Wenn nicht: wer hat peccavi zu sagen, das Katharineum oder ich?«
1910
Bad Tölz
Findet B.s Aufsatz über Ibsen großartig. Über die Kontroverse mit Lessing. – Teilt auf Anfrage mit, dass das Wohnhaus von Thomas Buddenbrook in der Beckergrube 52 lag. – Freut sich über B.s Mitteilung, dass er einen Artikel über ihn und seinen Bruder Heinrich plane.
1910
Bad Tölz
Hat L.s Novelle ›Der Priester von Orchomenos‹ mit großer Anteilnahme gelesen. – Dankt für den gerade eingetroffenen zweiten Band von L.s religionsgeschichtlichem Werk.
1910
Bad Tölz
Berichtet vom Umzug in die Mauerkircherstraße 13 und von Theaterbesuchen.
1911
Bad Tölz
Hat die Korrektur des ihn betreffenden Artikels für »Spemanns gold. Buch« schon einmal zurückgesandt. Ist nicht im Besitze einer »reproduktionsfreien Photographie von mir«.
1913
Bad Tölz
Sendet wunschgemäß ein Porträt von sich.
1921
München

»Der junge Mann soll glänzend aufgenommen werden, wie es nun um seine Hände stehe« [Zusammenhang unbekannt]. – Wird sich P. demnächst als Mitarbeiter »eines linksradikalen Blättchens« vorstellen. »Wirst mich fortan gewiß nochmal so lieb haben.«

1922
München
Spricht ihr sein Beileid zum Tod ihres Gatten aus. Empfindet dessen Heimgang als einen persönlichen Verlust.
1925
München

Bestätigt eine Verabredung: »also am 9. nach der Aufführung« [der ›Fiorenza‹ im Lübecker Stadttheater].

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