Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

Oktober20

1903
Berlin
Sendet Grüße aus Berlin. Der Zug hatte eine Stunde Verspätung; er konnte vor der Vorlesung nicht mehr zum Schlafen kommen.
1906
München
Hat B.s Artikel über Heinrich M. mit Vergnügen gelesen und ihn dem Bruder weitergegeben.
1908
München
Dankt für L.s Äußerung über ›Fiorenza‹. – Bedauert, dass eine Wiederbegegnung krankheitshalber nicht möglich ist.
1915
München
Dankt für E.’s Buch über russische Kirchen. – Lädt ihn für nächste Woche zum Tee ein.
1918
München
Dankt für seine zustimmenen Worte [zu den ›Betrachtungen‹?].
1919
München
Dankt für die Zueignung von N.s Novellenband ›Die Heiligen‹ und wehrt sich gegen dessen Meinung, er sei »renitent, verkalkt, stocksteif und jugendfeindlich«. Verweist auf die ›Betrachtungen‹, worüber N. ihm Schönes gesagt habe.
1919
München
Las P.s Novelle ›Die Bockreiter‹. »Ausgezeichnet... Sie werden noch ganz ungewöhnlich schöne Sachen machen.« – Konnte noch nicht an die ›Neue Rundschau‹ schreiben.
1921
Feldafing
[Begleitbrief zu der gekürzten Fassung des Briefartikels ›Zur Judenfrage‹:] »[...] Ein Vorschlag der Güte: Bringen Sie die Schluß-Abschnitte des Artikels, die ernst und anständig sind, so, wie ich sie als Brief zurechtgemacht habe. Sie enthalten das Entscheidende, meine sachliche Stellungnahme, mit der ich, da Sie ihre Mitteilung im Augenblick für nützlich halten, gewiß nicht hinterm Berge halten will [...].«. [In der beiliegenden gekürzten Fassung sind die ersten 7 (von 9) Korrekturfahnen gestrichen; zur 8. Fahne wurde eine kurze Einleitung neu geschrieben; nicht veröffentlicht].
1922
Amsterdam
Berichtet von den verschiedenen Stationen seiner Reise.
1927
München
Dankt G. für seinen »schönen, warmherzigen« Aufsatz [über Klaus Mann, nicht ermittelt], den er nach New York weitergeschickt habe, wo Klaus und seine Schwester Erika zur Zeit Vorträge halten. Sie werden sich herzlich über »diese menschliche Stimme« freuen.
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