Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

Oktober12

1898
München

Versichert H. seiner besonderen Bewunderung eines im ›Simplicissimus‹ veröffentlichten Gedichtes.

1899
München
Entschuldigt sich wegen verspäteten Dankes für ein eingesandtes Manuskript; war auf Urlaub.
1924
Sestri Levante
Dankt für die ›Deutsche Rundschau‹ mit Josef Pontens »noblem« Aufsatz, über den er mit Ponten, wenn sie beide wieder in München sind, noch ausgiebig diskutieren wird.
1925
Schließt sich Grüßen von Katia Mann an.
1931
München
Dankt für V.s Zustimmung zu der ›Ansprache an die Jugend‹. Lehnt V.s Vorschlag, sie als Broschüre drucken zu lassen, wozu er auch aus pädagogischen Kreisen angeregt worden sei, ab; es fehle ihm der rechte Antrieb, und zwar aus dem Gefühl des Ungenügens. Die Problematik der Zeit und die schwierige Lage, in der sich heute die Jugend befinde, machten ihm das Raten und Reden zu kompliziert und anspruchsvoll, so dass er keine Lust verspüre, sie als das erlösende Wort in die Welt gehen zu lassen.
1932
München
Dankt für C.s neues Buch: »Ich zweifle nicht, daß ›Unbequeme Liebe‹ ebensoviel Lob und Anteilnahme finden wird wie die schon berühmt gewordene Novelle [›Die Tatarin‹].«
1932
München

Dankt H. für ihren Aufsatz, in dem »die organische Einheitlichkeit meiner politischen Äußerungen« erkannt ist. Staunt über H.s Hinweis auf eine Verwandtschaft von Novalis und Einstein, und ist überrascht, »mir meine Zugehörigkeit zur deutsch-idealistisch-klassisch-romantischen Überlieferung so überzeugend nachgewiesen zu sehen wie bei Ihnen«. – Über seine »Zeit-Spintisiererei« im ›Zauberberg‹.

1934
Lugano
Hat mit Genuss seinen Lawrence-Aufsatz gelesen und freut sich, dass es den »Machteseln« in Deutschland nie gelingen wird, »das Deutsche im Politisch-Totalitären einzufangen. Zuviel ist ihnen schon entschlüpft [...].« Denkt besonders an Sch., an seinen Bruder und Hermann Hesse, wobei er sich fragen muss, was er eigentlich an dem eigenbrötlerischen und egoistischen schwäbischen Sonderling habe. Er liebe ihn, und »über Deutschland verstehen wir uns«.
1936
Küsnacht
Von den H. übersandten Büchern möchte er die von Kris und von Wiechert wieder zurückhaben. – Spricht heute abend auf einer Wassermann-Gedenkfeier in Zürich. – In wenigen Tagen wird ›Joseph in Ägypten‹ ausgeliefert.
1936
Küsnacht
Er sei grundsätzlich dazu bereit, eine Vorlesung aus seinem demnächst erscheinenden Roman ›Joseph in Ägypten‹ zu halten. »Mein Mindestanspruch für eine solche Vorlesung […] ist aber ein Honorar von 200 Franken.«
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...
Laden...