Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

Oktober06

1903
München
Kündigt seinen Besuch für den nächsten Abend an, will das ›Fiorenza‹-Manuskript mitbringen.
1904
München

Teilt ihr eine frohe Botschaft mit: »Katja hat, nachdem wir ein Vierteljahr getrennt waren, nun ja gesagt.« Ist so »occupiert«, dass er nicht ausführlicher berichten kann.

1904
München
Teilt seine Verlobung mit Katia Pringsheim mit. Er habe Sch. in letzter Zeit nahezu ungezogen behandelt. »Die unerhörten Ansprüche, die das ›Leben‹ augenblicklich an meine seelischen Kräfte stellt, mögen mich entschuldigen.« Sch.s Gedichtbuch sei wundervoll.
1911
Bad Tölz
Der Vorabdruck des Romans, der ihn zur Zeit beschäftigt, ist bereits anderweitig vergeben.
1911
Bad Tölz
Maximilian Harden wäre ein nach Qualität und Umfang für die ›Zukunft‹ geeigneter Aufsatz über seine [Thomas Manns] Arbeiten »nicht unwillkommen«.
1912
Bad Tölz
Würde H. gerne treffen, kann aber wegen seiner Arbeit am Roman vor der endgültigen Übersiedlung nach München nicht nochmals dorthin fahren. Würde H.’s Besuch in Tölz begrüßen.
1922
München
Wundert sich, dass P. sich für die Nietzsche-Gesellschaft finanziell engagieren will. Es genügt doch, wenn er Mitglied würde. – Über die geplante Vortragsreise in Deutschland und Holland.
1922
München
Dankt für P.s Einladung, während des Aufenthalts in Berlin bei ihm zu logieren [s. Brief an Klaus Pringsheim vom 26.9.1922 / Reg. 22/78a]. Möchte am Mittwoch und Donnerstag (11. und 12.10.) das Theater besuchen. Am Freitag (13.10.) nach dem Vortrag möchte sein ehemaliger Schulkamerad Baron Maltzan ihn mit einigen Leuten bei sich sehen, bei dem er auch dann an diesem Abend logieren soll. – Maximilian Harden sei Alleinbesitzer seiner »kritischen Aufzeichnung über ihn«. Er habe keine Abschrift davon. Eine Veröffentlichung sei nicht nur deshalb unterblieben, weil der Artikel zu negativ war, sondern auch weil er ihn ungenügend fand. Er sei wenig lesenswert [s. Brief an Maximilian Harden vom 23.11.1921 / Reg. 21/126].
1923
München
Kündigt das bevorstehende Erscheinen des Hochstapler-Fragments ›Buch der Kindheit‹ an. – Ist von der Notwendigkeit, die ›Fiorenza‹-Aufführung in Lübeck zu verschieben, überzeugt [s. Brief an Fritz Endres vom 21.7.1923 / Reg. 223/59].
1925
München
Hält F.s Aufsatz über den ›Zauberberg‹ für besonders wichtig, da er von einem Arzt stamme.
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