Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

September07

1901
München
Bedankt sich für freundliche Zeilen und sieht R.s Besuch »mit aufrichtigem Vergnügen« entgegen.
1902
München
Bittet G. um die Adresse eines Herrn Giese, mit dem er im Auftrag seines Verlages etwas zu besprechen habe. Teilt seine neue Adresse, Pension Gisela, mit.
1919
München
Bedankt sich für einen Glückwunsch (zum Dr. h. c.). Litzmann sei der »Kingmaker« gewesen. Wundert sich darüber, dass die Sache zustande kam, denn Einstimmigkeit sei erforderlich gewesen, »und die Fakultät ist sehr verschiedenartig zusammengesetzt«.
1923
München
Ist erfreut, dass der Verlag eine amerikanische Ausgabe von ›Herr und Hund‹ herausbringen will. Ist sich nicht im Klaren, in welchem Verhältnis diese Ausgabe zu der englischen stehen und ob »von Ihrer bewunderungswürdigen Valuta einiges für mich abfallen wird«. – Von einer Fotografie müsste der Verlag sich auf eigene Kosten einen Abzug bei dem Münchner Atelier Friedrich Müller beschaffen. – Teilt einige biographische Daten mit und nennt seine bisher erschienenen Werke.
1923
München
Bittet um ein Belegexemplar des ›Esance‹ mit dem Artikel über Oswald Spengler; bietet einen weiteren, dritten Beitrag an, einen »Artikel, der vom deutschen Theaterwesen, Oper und Schauspiel handelt«.
1924
München
Bekam am Abend den 2. Band von Martens‹ ›Lebenschronik‹, den er bis zum letzten Buchstaben bis kurz nach Mitternacht gelesen hat. – Schlägt ihm vor, wieder einmal gemeinsam in der Stadt abends zusammen zu sein.
1925
München
Übersendet ihr einen angemessenen Betrag für ihre Tätigkeit in seiner Bibliothek. – Der geplante Aufenthalt in Forte dei Marmi kam nicht zustande; reist nun mit unbestimmtem Ziel nach Italien.
1926
Forte dei Marmi

Entschuldigt sein Fernbleiben von den Salzburger Festspielen: Frau Katia musste nach einer Lungenentzündung längere Zeit zur Kur nach Arosa, wo er sich im Mai ebenfalls aufhielt; dann folgten die Jubiläumsfeierlichkeiten in Lübeck. Die geplante Erholungsreise musste wegen Keuchhustens der beiden Jüngsten auf August-September verschoben werden. – Über den Aufenthalt in Forte dei Marmi: ein Besuch des Badeortes in der italienischen Hochsaison leide unter »dem blähenden Einfluß des Duce«. – Weitere Reisepläne. Berichtet von dem »tiefen und merkwürdigen Eindruck« von H.s ›Turm‹-Dichtung.

1929
München
Dankt für die Übersendung von R.s Aufsatz zu Knut Hamsuns 70. Geburtstag. – Plant eine Vortragsreise.
1933
Sanary-sur-Mer
Er habe B.s Broschüre [nicht ermittelt] mit Sympathie und Genugtuung gelesen und rechne sie zusammen mit einer tapferen Schrift von Karl Barth zu den tröstlichsten Kundgebungen dieser Zeit. Es sei – neben den Nachteilen und Schmerzen – einer der Vorzüge dieser Zeit, dass er »nicht mehr den Literaturpapst spielen und Propaganda-Gutachten schreiben« müsse. Bittet deshalb, von einer öffentlichen Verwendung dieser Danksagung abzusehen.
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