Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

Juni14

1907
Seeshaupt
Lehnt aus Gesundheitsrücksichten Vortragsverpflichtungen für den kommenden Winter ab.
1912
München
Hat sich bei Frau Schäuffelen für E. verwandt. Sie wird sich mit Redakteur Stolz von der »Augsburger« in Verbindung setzen. Er rät E., diesem Probearbeiten unter Berufung auf ihn zu senden und sich zu bewerben.
1912
München
Hat sich bei der Frau des Mitbesitzers der ›München-Augsburger Abendzeitung‹ telefonisch für Ewers verwandt.
1913
München
Bespricht sehr ausführlich und lobend M.’s Roman ›Deutschland marschiert‹. Der Autor des ›Romans [aus] der Décadence‹ sei in diesem Buch voller Gesundheit und Kraft kaum wiederzuerkennen. Findet die historischen Figuren gut gesehen, nur der Gestalt Napoleons scheine es »an einer letzten modernen Intensität der Vision« zu fehlen. – Dankt für M.’s Besprechung des ›Tod in Venedig‹ im ,Zwiebelfisch‹. – Reisepläne: Viareggio.
1913
München

Teilt S. mit, dass seine kleinen Arbeiten – bis auf den Aufsatz über Fontane in der ›Zukunft‹ – in Zeitungen und Zeitschriften verstreut und schwer erhältlich seien. Auch von dem größeren Aufsatz ›Versuch über das Theater‹ seien die betreffenden Nummern der Zeitschrift ›Nord und Süd‹ nicht mehr zu bekommen. Die in Buchform noch nicht erschienenen Novellen werde er demnächst in einem Band sammeln. Von den Arbeiten über ihn sei außer der bei Borngräber erschienenen Schrift nichts vorhanden. Die neuesten größeren Arbeiten über ihn stünden in den Mai-Heften der ›Süddeutschen Monatshefte‹ und in der ›Neuen Rundschau‹.

1914
München
Übersendet zwei Abschriften seines Briefes [vom 4.2.1914?] an den Verleger Piper und ist mit dessen Veröffentlichung einverstanden.
1916
München
Dankt für ihre »gütigen Worte« über seinen ›Friedrich‹. Freut sich auf das Wiedersehen in München. Wegen der schulpflichtigen Kinder müssten sie noch bis Mitte Juli in der Stadt aushalten; seine Frau, deren Lunge jetzt völlig ausgeheilt sei, wie »der gelehrteste Internist in München« festgestellt habe, fahre »mit einer nicht-Schulpflichtigen« auf 14 Tage nach Berlin-Wannsee. Sie würden da die »uralte, verehrungswürdige Hedwig Dohm« besuchen. Er werde sich am 18. oder 19. Juni im Hotel Vier Jahreszeiten melden.
1917
München
Gegen das Erlebnis von Pfitzners ›Palestrina‹ ist Claudels ›Verkündigung‹ nur ein »Notbehelf«. – Möchte B. aus dem Kapitel ›Politik‹ vorlesen.
1923
München
Übersendet eine Karte, dazu folgende Mitteilung: »Tolstoi ist in Rußland, Remisov kommt persönlich nicht in Betracht, überhaupt kaum ein Schriftsteller, dagegen Gelehrte, Philosophen, von denen man mir eine Reihe nebst Adressen aufgeschrieben hat.« [Zusammenhang nicht ermittelt.]
1923
München
Stellt M. die Schwierigkeiten vor, für einen Vorabdruck den »bewußten Dialog« aus dem Zusammenhang zu lösen. Sollte das Fragment verständlich sein, müssten zehn Manuskriptseiten herangezogen werden, was ein zu hohes Honorar ergäbe. Bittet ihn zu sich, damit er selbst die Entscheidung fälle.
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