Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

Juli25

1909
Bad Tölz
Erklärt H. auf dessen kritische Anmerkung hin einige Szenen aus ›Königliche Hoheit‹. – Über Paul Hervieus Buch ›Peints par eux-mêmes‹, das er als eine virtuose Abwandlung des Briefromans in Erinnerung hat. – Wartet auf die Aufführung der ›Elektra‹ durch das Reinhardt-Theater. – Lädt H. nach Bad Tölz ein.
1910
Bad Tölz
Dankt für Übersendung der ›Hymne an den Grafen Zeppelin‹.
1912
Bad Tölz
Klärt ihn auf, er habe mit dem Hinweis auf die Widmung nur Spaß gemacht (s. Brief an Hans von Hülsen vom 21.7.1912 / Reg. 12/42). – Wird ab Anfang August wieder in München sein. Erwartet den Besuch Bruno Franks und seines Bruders.
1914
Bad Tölz
Dankt für Lipschütz‹ Buch ›Warum wir sterben‹, das er »mit größtem Nutzen« liest.
1921
München
Bestätigt den Empfang eines Manuskripts und verspricht, es zu lesen. Bittet um Geduld, da der Termin der Abreise in die Ferien nahe.
1924
Kloster, Insel Hiddensee
Übersendet G. seinen Beitrag ›Zum sechzigsten Geburtstag Ricarda Huchs‹. Ist besorgt, G. könnte etwa die darin vorkommende Polemik gegen gewisse Kritiker, »die mit dem Gegensatz Schriftsteller – Dichter einen kritischen, völkisch-tendenziösen Unfug treiben«, etwa auf sich beziehen, gewissermaßen als Antwort auf G.s behutsame Unterscheidung dieser beiden »Constitutionen«.
1924
Kloster, Insel Hiddensee
Grüßt vom »gewaltigen Familienlager. 9 Personen«. – Feierten tags zuvor mit Hauptmanns den Geburtstag von Frau Katia.
1925
München
Schlägt vor, einen Besuch in Bremen bis etwa März 1926 zu vertagen, da er für die nächste Zeit schon sehr besetzt sei. Ist dazu bereit, sein normales Honorar – 1000 Mark – auf 800 Mark herabzusetzen.
1926
München
Erinnert sich sehr gut ihres Zusammenseins. Bewundert R.s Buch und seine Methode, Deutsch zu unterrichten. Bezeichnet sie als »die humanste, lebendigste, lustigste, bequemste, die mir je vorgekommen«.
1929
München
Bedauert, den Besuch N.s und seiner Frau in München verpassen zu müssen, da er mit der Familie an dem betreffenden Sonntag in der Frühe nach Rauschen abreist.
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