Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

September12

1902
München
Er sei mehrere Tage unpässlich gewesen und möchte Sch. ungern in seiner augenblicklichen provisorischen Behausung empfangen. Er hoffe, Sch. im Schauspielhaus zu treffen.
1907
Seeshaupt
Möchte »von Ihrer praktischen Abonnementseinrichtung Gebrauch machen« und bittet, »zwei Plätze zu fünfzehn Mark« zu reservieren. Hofft noch auf B.s Besuch.
1909
Bad Tölz
Es tut ihm leid, dass er O. das entliehene Buch noch nicht zurückgeben kann, da es sich in München befindet. »Wenn Sie das nun übelnehmen und den Verkehr mit mir abbrechen, was dann? Wo Sie stehen und was Sie können, weiß ich ganz gut, aus dem, was ich gelesen habe [...]«
1912
Bad Tölz
Dankt für F.’s Aufforderung, für den ›Berliner Börsen-Courier‹ einen Beitrag zu schreiben. Kann aber keine festen Zusicherungen machen, da er immer seltener »kurze für Tageblätter geeignete Dinge herstelle und ich das Bedürfnis habe, mich auf ein paar größere Pläne zu konzentrieren [...]«.
1912
Bad Tölz
Freut sich, dass N. ›Fiorenza‹ übersetzen wird und autorisiert ihn dazu, auch wenn wirtschaftlich dabei nichts herauskäme. Vielleicht ist aber doch ein kleines Honorar möglich.
1915
Bad Tölz
Falls er einen über einen »Aphorismus« hinausgehenden Beitrag schreiben wird, so schickt er ihn für das von H. geplante Buch.
1915
Bad Tölz
Es müsse für P. »ein Hochgefühl« sein, auf ›die Norddeutsche‹ abonniert zu sein. Wartet ungeduldig auf die Kritiken der ›Jüdin‹ [die P. im Bremer Stadttheater inszeniert hat]. »Hörte schon Wunderdinge«. – Hat das Schreiben »an die S.« wiedergelesen und überlegt, ob man es nicht »mit einigen Zustutzungen« in einer psychoanalytischen Zeitschrift drucken lassen sollte [Zusammenhang nicht ermittelt]
1918
München
Hat E.s Vortrag schon in den ›Süddeutschen Monatsheften‹ gelesen; dankt ihm für die Zusendung des Heftes mit der liebenswürdigen Widmung. – Die ›Betrachtungen‹ werden in den nächsten Tagen erscheinen. »Sollten Sie Ihren Vorsatz, sie zu besprechen, bereuen, so würde mich das wahrhaftig nicht wundernehmen. Eine solche Unmöglichkeit von ›Buch‹ war noch nicht da.«
1924
München
Bedauert, dass ein Schüler H.s [Name unleserlich], der ihm einen Brief überbringen wollte, abgewiesen wurde, da er ihn unangemeldet während seiner Arbeitszeit aufsuchen wollte. – Der ›Zauberberg‹ erscheint im November. Da er sich »ziemlich strapaziert« fühlt, plant er einen mehrwöchigen Erholungsurlaub, dem eine Vortragsreise folgt. Den Gedanken eines Besuches in Zuoz hält er noch aufrecht.
1924
München
Wehrt sich gegen P.s ungerechtfertigte Angriffe. Rät ihm, sich nicht immer auf ihn zu beziehen, da P. selbst »ganz absolut ein ungewöhnlicher Kerl« sei.
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