Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

Oktober16

1899
München
Sendet ihm ein Manuskript per Post zurück, da er wegen Erkältung nicht ausgehen kann.
1902
Riva
Erkundigt sich nach M.s Schauspiel [›Kaspar Hauser‹]. – Berichtet vom Aufenthalt in Riva. – Arbeitet am ›Tonio Kröger‹. – Liest Gustav Frenssen und Herman Bang; hat im September in München Richard Schaukal kennengelernt.
1902
Riva
Bestätigt dankend den Empfang eine hocherfreulichen Sendung [nicht ermittelt]. »Ein Bild von mir bekommen Sie von München aus so bald wie möglich.«
1903
München
Hofft, sie auf seiner Rückreise von der »Virtuosenfahrt ins Preußische« in Berlin besuchen zu können. Dankt für die liebenswürdige Widmung in dem Exemplar ›Liselotte von Reckling‹. Will es auf der Reise lesen.
1907
München
Will verhindern, dass Carla bei der ›Fiorenza‹-Aufführung mitspielt, da ihm das Ganze schon experimentell genug vorkommt – die Aufführung soll im November stattfinden. Hatte den Besuch S. Fischers, der mit ihm die Honorarfrage für ›Königliche Hoheit‹ besprach. Bekam »stolze Bedingungen zugestanden: 6000 M für den Vorabdruck und 10 Tausend gleich honoriert«.
1911
München
Dankt für B.’s »schöne Studie« [über Flauberts Briefe]. – Quält sich mit einer Arbeit, an die »ich schon zuviel Sorge gewandt habe, um sie aufzugeben«.
1911
München

Es war ihm eine besondere Freude, am Tag nach der Premiere von Schnitzlers Tragikomödie ›Das weite Land‹, von der er noch ganz erfüllt sei, das Buch zu bekommen. Spricht über den Premierenabend.

1912
München
Äußert sich zu Sch.’s Rechtsstreit mit den Erben Strindbergs [s. Brief an Erik Lidforss ohne Datum (14.5.1912) / Reg. 12/27].
1918
München
Weist ein Ansinnen, ein neues Buch von der Art der ›Betrachtungen eines Unpolitischen‹ zu schreiben, mit Grauen ab. »Sein Grundgedanke aber, daß die Identifikation von Geist und Politik im Lande Luthers und in Goethes Land fremd ist, scheint mir durch kein Ereignis überholt und durch keines zu überholen.«
1919
München
Dankt für W.s Aufsatz über seine Arbeit. Bedauert, nur ab und zu ein Wort verstehen zu können, da ihm Kenntnisse in einer Sprache des Nordens versagt seien. Bittet um Angabe der Zeitschrift, wo der Aufsatz erschienen ist.
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