Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

Oktober27

1910
Bad Tölz
Dankt für die interessante Nachricht aus Hamburg [über die bevorstehende Veröffentlichung der Biographie über Carl Grammann]. »Ich sehe dem Buch über Ihren verewigten Bruder natürlich mit freudiger Erwartung entgegen und werde in München so viel ich kann darauf aufmerksam machen.« [s. Brief an Emma Grammann vom 4.11.1910 / Reg. 10/96]. – Hört mit Bedauern, dass ihr Befinden zu wünschen übrig lässt. Wünscht Genesung.
1924
Sestri Levante
Über den Aufenthalt in Sestri Levante. – Vom ›Zauberberg‹ sind 5000 Exemplare vorbestellt; die Auflage beträgt 20 000. Über einen Setzfehler im ›Zauberberg‹.
1928
München
Hat das Manuskript mit den Bemerkungen über den Joseph-Roman abgesandt. Schlägt vor, falls der Beitrag für den ›Lesezirkel‹ zu lang sei, ihn der ›Neuen Zürcher Zeitung‹ anzubieten.
1928
München
Zur Buchserie ›Romane der Welt‹.
1932
München
Ist von der Wiener Vortragsreise zurück; war besonders beeindruckt vom Arbeiterabend. Sendet ihr Korrodis Besprechung mit der Bemerkung zurück, dass seine Worte eben doch von dem Interesse zeugen, das die Fragmente erregt haben. Legt Dokumente von der Wiener Reise für das Archiv bei.
1933
1933-10-27 Thomas Mann an Otto Kleiber – 1
1934
Küsnacht

Freut sich über das gute Echo seiner Radio-Ansprache.

1937
Küsnacht

Dankt für F.s Bericht, wonach alles seinen Gang geht. Ist ebenso wie F. besorgt um dessen Bruder in Deutschland. – Hatte mit Reisiger eine schöne Zeit in Locarno; darauf folgte in Küsnacht eine Zahnbehandlung im Oberkiefer »in einem sehr aufräumenden und neue Verhältnisse schaffenden Sinn«. Erhielt vom Zürcher Theaterverein den Auftrag, für eine Gesamtaufführung des ›Ring des Nibelungen‹ einen einleitenden Vortrag in der Universität zu halten. – Erkundigt sich danach, was F. jetzt schreibe. – Teilt ihm den Tod des Juristen Fritz Fleiner mit, mit dem er noch in Ascona zusammentraf: »Ein Schweizer Demokrat von altem Schrot und Korn.«

1937
Küsnacht
Ist dankbar für den tätigen Glauben, der gegen die menschenverderberische Schlechtigkeit des totalen Staates aufruft, während die Welt sich mit dem sogenannten Dritten Reich abzufinden sucht. Meint, dass es trotz allem noch möglich ist, den Unglücklichen in den deutschen Konzentrationslagern durch eine eindrucksvolle Kundgebung Hilfe zu bringen.
1938
Princeton, NJ
Besteht auf Aufnahme des scharfen Vorwortes und des Aufsatzes ›Bruder Hitler‹ in die politische Essaysammlung mit dem Imprint Longmans, Green and Co.
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