Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

September21

1904
Berchtesgaden
Dankt für übersandtes Buch und die Widmungsworte. Ist mit einer Arbeit, die Anfang November fertig sein muss, überbeschäftigt.
1913
Bad Tölz
Vortragsreise in die Schweiz: Akzeptiert B.’s Vorschläge für Zürich und Luzern.
1916
München
Dankt für eine Sendung. Entschuldigt sich, dass er so spät schreibt; ist inzwischen wieder in die Stadt gezogen.
1917
München
Dankt für eine kostbare Gabe.
1917
München
Hat mit einem Oldenburger Fräulein vereinbart, dort einen Leseabend zu veranstalten unter der Voraussetzung, dass auch in Bremen ein Termin zustande kommt. Bittet P., einen Fühler in dieser Richtung auszustrecken [nicht zustande gekommen]. Die Vortragsreise würde dann zehn Städte im Westen, Norden und Osten umfassen. – Der Abschied vom Tölzer Landhaus sei schmerzlicher gewesen, als er dachte, »aber hier ist es ja recht herrschaftlich«.
1918
München
Bedankt sich mit einer ausführlichen Würdigung für B.s ›Nietzsche‹. Ist in gewissem Maße stolz auf seinen Einfluss auf dieses Buch. Hebt besonders »die Mischung aus Philologie und Musik im Grundwesen des Buches« hervor, die »dem Gegenstande so angemessen«. Weist immer wieder auf die Verwandtschaft mit den ›Betrachtungen‹ hin. Empfindet das Buch »nicht nur als seine Ergänzung, sondern geradezu als seine Erlösung«.
1920
München
Gibt ein Aphorismen-Manuskript zurück, in dem er »viele reizvolle, überraschende und schlagende Dinge gefunden« hat.
1921
München
Dankt für B.s Gedichtband ›Die ewigen Stimmen‹ und das Tanzbuch. Erzählt ihm bei dieser Gelegenheit, dass er in Lübeck ein mittelalterliches Mysterium, einen Totentanz, sah, in dem moderne Tanzformen zu spüren waren.
1925
Casamicciola
Gruß aus dem Süden, »der nun wirklich schon komplettes ›Afrika‹ ist«.
1925
Casamicciola
Dankt für das Heft der ›Süddeutschen Monatshefte‹ mit H.’s Besprechung des ›Zauberberg‹. Ihm gefalle besonders die Zusammenstellung mit Knut Hamsun.
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