Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

September14

1902
München
Er habe seinen Bruder von Sch.s Anwesenheit unterrichtet. »Es wäre so nett, wenn wir noch einmal Alle zusammen sein könnten.«
1903
Polling
Er fahre heute wieder einmal nach München zurück, um ein Duse-Gastspiel mitzumachen, und dann vielleicht nach Florenz. »Mein Stück wird nicht übel.«
1907
Seeshaupt
Antwort auf eine Rundfrage.
1907
Seeshaupt

Bittet um Berichtigung von zwei fatalen Versehen, die im Abdruck seiner Antwort auf M.s Rundfrage unterlaufen sind.

1910
Bad Tölz
Ist von der Uraufführung der 8. Symphonie Mahlers tief beeindruckt. Bittet, als Gegengabe sein jüngstes Buch anzunehmen.
1911
Bad Tölz
Stimmt B.’s Ansicht über Wagner [die dieser in dem Aufsatz ›Von der Feindschaft gegen Wagner‹ äußert] zu; möchte die Deutschen vor die Entscheidung stellen: Goethe oder Wagner.
1922
München
Bestätigt, Artur Dinters Buch ›Die Sünde wider das Blut‹ erhalten und »nicht ohne Widerstand« gelesen zu haben. Das dichterisch völlig wertlose Werk werde wegen der Mischung aus Halbwahrheiten, hetzerischer Fälschung zu einer geistigen Gefahr. Hält die schärfsten Formen der Abwehr bei der allgemeinen Verbreitung des Buches für berechtigt.
1927
München
Bedankt sich für ein Manuskript über den ›Zauberberg‹, welches ihm »bestätigt, daß die öffentliche und fachliche Kritik durchaus kein vollkommenes Bild gibt«.
1929
Er habe Richard Spechts reizvollen und originellen Roman rasch und mit großem Vergnügen gelesen. »Die Idee der Handlung reicht tief ins Seelische hinein und behandelt das Problem des Naturwillens und seiner Korrektur durch den Menschen, ein sehr heikles und dazu der Dichtung würdiges Problem.« Die Gerichtsverhandlung gehöre zu den Glanzpunkten des Buches.
1931
München
Dankt der Verfasserin für die Übersendung ihres Buches ›Das Leben der heiligen Elisabeth‹. Äußert sich wohlwollend über das Werk – das Mittelalter werde »unheimlich-rührend lebendig darin in seiner hochherzig verirrten Menschlichkeit«.
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