Thomas Mann an Agnes E. Meyer

Zeitraum
Montag, 8. November 1948
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Hat sich die Nummer des ›Atlantic Monthly‹ besorgt und ihren Artikel über Kirche und Staat aufmerksam gelesen. »Er ist klar, maßvoll, gerecht und überzeugend.« Dankt für ihre Bemühungen wegen eines Termins für seinen Vortrag in der Library of Congress. Hat mit dem Bibliothekar einen Termin Ende April ausgemacht. War einige Tage über die ›Faustus‹-Kritiken, die er bekam, recht niedergeschlagen. »›New York Times‹ war schon schlimm, aber den tiefsten Punkt erreichte ein gewisser Hamilton Basso im ›New Yorker‹. Es war da der Dummheit eine Bosheit beigemischt, die ich übrigens verstehe.« Er sei zeitweise in diesem Land zu sehr hochgelobt worden. Auch das Buch von Charles Neider, ›The Stature of Thomas Mann‹, sei eine Herausforderung gewesen, obwohl er selbst unschuldig daran war. Fand übrigens auch gute Rezensionen, wie Alfred Kazin im ›Herald Tribune‹, die von [Claude Hill] in der ›Saturday Review of Literature‹ sowie die von Clifton Fadiman; das Beste sei aber Charles J. Rolo in der ›Atlantic Monthly‹. – Florence Homolka hat reizende Bilder von den Enkeln gemacht.

Erwähnungen

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