Thomas Mann an Hans Feist

Zeitraum
Dienstag, 25. Januar 1949
Datierung
25.1.1949
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Erhielt beide Teile von F.’s Manuskript. Hofft, dass ein Theater, möglichst das Zürcher Schauspielhaus, F.’s Dramatisierung von ›Lotte in Weimar‹ aufführe; der Theatervertrieb sei Sache des Bermann-Fischer Verlages. Ist der Ansicht, man sollte dem Theater nur eine Fassung vorlegen, »mit oder ohne Goethe«. Er plädiert für die erste Fassung mit Goethe, »es ist eine Bombenrolle«. Rät den Verlag mit den Verhandlungen beim Schauspielhaus zu beauftragen. Den Maler und Gelehrten Mayer soll er im Stück ruhig ab und zu Schweizerdeutsch sprechen lassen, er soll den »bedächtig-stakkierten Tonfall seiner Heimat haben, worin sich etwas Bieder-Altdeutsches mit ausländisch – halb französischem Akzent mischt.«

Erwähnungen

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