Thomas Mann an Herbert Franke
- Zeitraum
- Montag, 16. Januar 1950
- Datierung
- 16.1.1950
- Empfänger:in
- Ort
Zusammenfassung
F.’s Brief hat ihn erfreut, besonders weil dieser Zuruf aus Deutschland kommt. Aus diesem spreche ein guter Geist und eine lebendige Anteilnahme an seinem Werk. Er selbst denkt nicht ohne Dankbarkeit an seine »Lebens- und Arbeitswanderung« zurück, von den ›Buddenbrooks‹ bis zum ›Doktor Faustus‹. »Es ist begreiflich, dass dieser als ein Buch der Schmerzen und vieler persönlicher Hingabe meinem Herzen nahe geblieben ist. Aber ich bin, objektiv, sehr geneigt, Ihnen recht zu geben, wenn Sie meinen, dass die menschheitliche Heiterkeit der Josephsromane im Range höher steht.«
