Thomas Mann an Louis Leibrich

Zeitraum
Sonntag, 18. Februar 1951
Datierung
18.2.1951
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Dankt für das Nietzsche-Buch, das mit L.’s Aufsatz abgeschlossen wurde. L. spüre darin seinen Beziehungen zu dem Philosophen nach, wobei ihn besonders gefreut habe, »daß Sie auf meine frühe Herausstellung des Opfer-Gedankens bei Nietzsche hinweisen. Es ist der Punkt, wo seine Gestalt ins Mythologische übergeht.« Ist einverstanden, dass L. eine Schulausgabe vom ›Tristan‹ publizieren will, die er ihm zu den gleichen Bedingungen wie die des ›Tonio Kröger‹ überläßt. Er müßte noch englische und amerikanische »Lehrausgaben« vom ›Tonio Kröger‹ haben, aber seine Bibliothek befinde sich in einer »verzweifelten Unordnung«. Der ›Gregorius‹ sei kein ›Doktor Faustus‹, »aber eine ganz angenehme Altersunterhaltung«.

Erwähnungen

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