Thomas Mann an Peter Supf

Zeitraum
Donnerstag, 13. Dezember 1951
Datierung
13.12.1951
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Dankt für S.’s neuen Gedichtband; besonders habe ihn die biologische Poesie, die »Panpsychie« gefesselt. Schreibt über seine Auffassung von der Beseelung der Natur: sein Glaube ist, dass alles beseelt sei, »und sei es im tiefsten Schlummer nur«. »Ich sehe gern dem Stein im Bergwasser zu, der da liegt seit tausend und tausend Jahren, gebadet, gekühlt, überspült von Schaum und Flut. Ihm ist wohl, denke ich, wenn Sein und Wohlsein sich irgend vertragen.«

Erwähnungen

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