Thomas Mann an Theodor W. Adorno

Zeitraum
Dienstag, 12. Februar 1952
Datierung
12.2.1952
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Dankt für die reichhaltige Sendung: den Artikel über seines Bruders ›Professor Unrat‹, »nie [ist] so gut und treffend darüber geschrieben worden«, die Abhandlung über Bach, über die er weniger mitreden könne, und den Aufsatz ›Kulturkritik und Gesellschaft‹, den er erst lesen wolle, wenn er weniger müde sei. »Um Sie zu lesen, darf man nicht müde sein.« – Wegen des Titels ›Der blaue Engel‹ habe er an Rowohlt einen »geharnischten« Brief geschrieben und eine entschuldigende und kleinlaute Antwort bekommen [s. Brief an den Ernst Rowohlt Verlag vom 4.9.1951 / Reg. 51/379]. – Drängt nach Kräften in den ›Bekenntnissen‹ vorwärts, von deren »panerotischer Unmoralität« die veröffentlichten Bruchstücke keine Vorstellung gäben. Redigiert außerdem einen Essayband ›Altes und Neues‹: »Das macht viel Mühe, aber das Sammeln in die Scheuern ist auch wieder amüsant.«

Erwähnungen

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