Thomas Mann an Karl Kerényi

Zeitraum
Sonntag, 17. Oktober 1954
Datierung
17.10.1954
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Dankt für die Übersendung des ›Göttlichen Schelms‹ und der 'Unwillkürlichen Kunstreisen. Ihm war vor 40 Jahren, als er die Memoiren Felix Krulls zu schreiben begann, nicht bewußt, dass er damit einen »hermetischen Roman« anlegte. Er hatte nur eine Parodie des Künstlertums im Sinn. Erst durch die Nähe des Joseph-Romans glitten gewisse Assoziationen hinein, »und der Name des Gottes tauchte auf«. Seine jahrelange Verbundenheit mit K. sei keine Episode geblieben, wie es nach Abschluß des Joseph-Romans schien, sondern immer wieder berührten sich ihre Sphären, »ein Phänomen verhängten Befreundetseins«.

Erwähnungen

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