Thomas Mann an Moritz Heimann
- Zeitraum
- Freitag, 20. April 1917
- Datierung
- 20.4.1917
- Empfänger:in
- Ort
Zusammenfassung
Hörte in einem Studentenverein einen jungen Schriftsteller namens Alfred Lemm einiges vorlesen, machte dann seine Bekanntschaft. Lemm hatte eine Novelle an den S. Fischer Verlag geschickt und bat um ein Wort der Empfehlung. Es sei »etwas Grotesk-Seelenhaftes« in den Geschichten, was ihn angezogen habe. Hier spüre er, »momentweise übrigens«, zum ersten Mal »etwas wie eine Schüler- und Nachkommenschaft«, die er bei Bruno Frank und Wilhelm Speyer nicht gespürt habe, obwohl sie auch ihre Verdienste hätten.
