Thomas Mann an Bertrand Russell
- Zeitraum
- Sonntag, 17. Juli 1955
- Datierung
- 17.7.1955
- Empfänger:in
- Ort
Zusammenfassung
Hat zu seiner Freude durch seine Tochter Erika gehört, dass R. seinem Vorschlag gefolgt sei und dass er auf B.’s Unterschrift und Unterstützung rechnen könne, vorausgesetzt, die vorgeschlagene Erklärung enthalte nichts Unangenehmes. – Möchte die Gelegenheit benützen, R. für seine jüngsten Aktivitäten seine Bewunderung auszusprechen. Es sei für ihn eine hohe Ehre, in der Kampagne, deren Bedeutung nicht unterschätzt werden könne, sich B. anschließen zu können. – Als nächsten Schritt werde er alle die aufsuchen lassen, die R. seiner Tochter genannt hat. Am Ende würden es nur wenige von zusätzlichen Unterzeichnern sein, aber er sei völlig damit einverstanden, dass ihre Zahl klein bleibt. – Es sei schwierig, Albert Schweitzer zu erreichen, aber bevor die langen Informationsschreiben nicht an alle Beteiligten abgesandt seien, könnten für die unmittelbare Zukunft keine Resultate erwartet werden [Kundgebung für den Frieden, vgl. Br. desselben Datums an E.M. Forster].
