Thomas Mann an Alfred A. Knopf

Zeitraum
Mittwoch, 19. Juli 1933
Datierung
ohne Datum [vor 19.7.1933]
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Ist bestürzt darüber, dass es mit der amerikanischen Ausgabe des ersten Joseph-Bandes so gute Weile haben solle. Die ganze »Publikationsbewegung« sei durch K. in Gang gekommen und Mrs. Lowe sei die einzige Übersetzerin, die das Manuskript schon seit länger als einem Jahr in Händen habe, »und wenn ich sie nicht eben so hochschätzte, würde ich sagen, sie könne wirklich schon etwas weiter sein!« Bermann Fischer habe sich an den Gedanken gewöhnt, den Band im Herbst herauszubringen und die Mehrzahl der ausländischen Verlage würden sich dem anschließen. Durch K.s Zurücktreten sei nun Raum für den Essay-Band, und er hoffe, dass dieser »mit dem hübschen Vorwort, das Mrs. Lowe dazu geschrieben hat«, im Herbst herauskommen werde. Die Frage seiner »endgültigen Niederlassung« sei immer noch ungewiss, jedoch wäre Zürich »doch wohl der natürlichste und vertrauteste Boden für unsere Existenz«.

Erwähnungen

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