Thomas Mann an Friedrich Ernst Peters

Zeitraum
Sonntag, 21. Juli 1929
Datierung
21.7.1929 [sic? evtl. 31.7.]
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Schickt ein Manuskript von P. dankend zurück. Es habe ihn etwas in Verlegenheit gesetzt, da er das Studium und die ›Beurteilung‹ von Manuskripten eigentlich ganz aufgegeben habe. Durch die Kenntnis des vorangegangenen Aufsatzes war er jedoch dazu ermutigt und habe sich »vielfach darin umgetan« [s. Brief an Friedrich Ernst Peters vom 19.3.1929 / Reg. 29/33a]. Er habe P.s Schicksale mit Teilnahme und herzlicher Hochachtung verfolgt und sei überzeugt, »daß es jedem so gehen wird, der diese Aufzeichnungen eines geistig erzogenen, von Natur nicht kriegerischen, darum aber keineswegs unmännlichen jungen Deutschen aus dem Weltkriege liest«. Eine Veröffentlichung würde die Konkurrenz »sensationeller, gepfefferter Kriegserinnerungen«, die überall auftauchten, kaum ertragen. P. solle aber trotzdem den Versuch machen und zwar bei dem Verlag L. Staakmann in Leipzig, »dem ich Sinn und Verständnis für die menschlich-geistige Haltung des Buches und für seine erzählerischen Verdienste zutraue«.

Erwähnungen

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