Thomas Mann an Paul Zsolnay Verlag [?]
- Zeitraum
- Donnerstag, 23. April 1931
- Datierung
- ohne Datum [vor 23.4.1931]
- Empfänger:in
Zusammenfassung
Erich Ebermayers Roman überbrücke vorübergehend die Kluft zwischen der kriegserfahrenen und der nächstfolgenden unberührten, ahnungslosen Generation. Das Sichanklammern des tief Beschädigten an die Lebensunschuld des Jungen sei mit vieler Einsicht und Natürlichkeit gestaltet. »Das Buch hat Frische, künstlerisches Geschick, etwas zuviel Sentimentalität und etwas zuwenig moralische Empfindlichkeit für den anthropophagen Egoismus eines Kranken.«
