Thomas Mann an Richard Schaukal

Zeitraum
Montag, 26. Januar 1903
Datierung
26.1.1903
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Hofft auf einen Besuch Sch.s im Laufe des Winters. Vom 3. bis zum 20. Februar müsse er in Berlin sein, um einmal im Verein Berliner Presse und achtmal in der Lessing-Gesellschaft zu lesen. Über Sch.s und eigene Lektüre. Kritisiert Heinrich Manns neuen Roman: »Selbst dem d’Annuncio fühle ich mich noch verwandter.« Sein Abscheu beginne bei den christlichen Gegenspielern der steifen Ruchlosigkeit. »Wie falsch, wie unerlebt, wie leid- und lieblos ist das alles!« Er verkehre auch äußerlich kaum noch mit seinem Bruder, »ein Zeichen jedenfalls, daß wir einander ernst nehmen«. Berichtet von eigenen Werken.

Erwähnungen

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