Thomas Mann an Richard Schaukal

Zeitraum
Samstag, 1. August 1903
Datierung
1.8.1903
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Bedankt sich für freundliche Sendungen. »Vor Allem natürlich für Ihre Tonio Kröger-Paraphrase«. Nicht nur »Kritik« sondern auch »Interpretation« würde zu trocken, zu unkünstlerisch klingen. »Wirklich, solche Kritik ist eines Dichters würdig!« Er sei entzückt »und drücke herzlich die Hand meines Verkünders und Apostels, der mit einem wahren Priesterlächeln meine Worte wie Reliquien über sein Haupt erhebt, um sie dort oben in Sperrdruck leuchten zu lassen!« Sch. solle »zu einem Meisterliede Muth fassen« und einen Wiener Roman schreiben. Über seine eigenen Werke.

Erwähnungen

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