Thomas Mann an Richard Schaukal

Zeitraum
Sonntag, 11. Mai 1902
Datierung
11.5.1902
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Lobt Sch.s kritische Arbeiten. »Welche Geschmeidigkeit und welcher Reichtum des Ausdrucks!« Bittet, es ihm zu erlassen, über Sch. zu schreiben, denn er fühle sich zum Kritiker zu wenig berufen. Es würde ihn nicht abhalten, dass sein Aufsatz ein wenig als Retourkutsche und Kameraderie wirken würde, aber die Hauptsache sei: »ich bin zu dumm dazu«. Er werde Geheeb, dem Chefredakteur des ›Simplicissimus‹, Sch.s ›Theestunde‹ überreichen. »Ihre Frühlingsgedichte – oder wenigstens eins, das ich sehr schön fand, mußte er neulich vor meinen Augen aus dem Manuskript-Schrank nehmen.«

Erwähnungen

Hinweis: der Eintrag befindet sich in Prüfung. Haben Sie Korrekturen oder Ergänzungsvorschläge?