Thomas Mann an Alexander von Bernus

Zeitraum
Donnerstag, 17. November 1949
Datierung
17.11.1949
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Er habe in B.’s Büchern, die ihm in Frankfurt eingehändigt wurden, »damals, mitten in allem Grubel, viel darin hin und her geblättert, froh, von Ihrem befreundeten Geist wieder einmal einen Hauch zu verspüren«. Die Bücher seien ihm nachgeschickt worden; »bald werde ich sie aus der gemeinen Menge herauslesen und sie mir in der Stille dankbar zu eigen machen«. Er habe seine damalige Reise fast abgebrochen, als er von dem Tode seines Sohnes erfuhr, und es sei ihm »um seine Schwester, die den Weggenossen verlor«, bang. Er wünsche sich ein privateres und weniger bloßgestelltes Leben. »Ich werde viel beschimpft, und dabei kommt per Post jeden Tag die ganze Welt zu Besuch.« Es sei ihm recht, »mit irgendeinem, sei es noch so unbedeutenden Beleg unserer alten Vertraulichkeit« in dem Festbuch zu B.’s siebzigsten Geburtstag vertreten zu sein.

Erwähnungen

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