Thomas Mann an Dieter Wolfram

Zeitraum
Freitag, 12. Oktober 1951
Datierung
12.10.1951
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Die zu Ehren seines verstorbenen Bruders gesprochenen Worte gereichen W. zur Ehre. Es seien zwar keine Gedichte in einem künstlerischen Sinn, sondern politische Rufe eines gläubigen jungen Menschen und »jede Gläubigkeit hat ihre Schönheit«. Er verstehe sehr wohl, dass W.’s forsches Pionierlied Beifall und Annahme gefunden habe. »Nicht vergessen kann ich dabei, dass es in der Welt, in der Sie leben, nicht nur ›Freude, Frohsinn, frohes Lachen‹ gibt, und dass dort vieles geschieht, von dem man sich sagen muß: 'So geht es nicht.'« Er sei aber wie W. davon überzeugt, dass der Friede das eine große Gebot der Weltstunde sei.

Erwähnungen

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