Thomas Mann an Heinrich Mann

Zeitraum
Mittwoch, 3. April 1935
Datierung
3.4.1935
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Schickt H. seine Denkschrift, die der Völkerbund an zwei Stellen beanstandet hat. Seine Rede hätte vermutlich die Ausbürgerung, das Verbot seiner Bücher und das Auffliegen des Fischer-Verlags zur Folge gehabt. Will das nicht »halb zufällig, gleichsam aus Ungeschicklichkeit« herbeiführen. Seine Gesundheit sei vom Psychisch-Moralischen beeinflusst: »Wenn der Hitler sein verdientes Ende fände, tät‹ alles wiederkommen, Durst, Appetit und Schlaf.« Erzählt von seinen nächsten Plänen und spielt auf den schweizerisch-deutschen Konflikt über den Fall Jacob an.

Erwähnungen

Hinweis: der Eintrag befindet sich in Prüfung. Haben Sie Korrekturen oder Ergänzungsvorschläge?