Thomas Mann an Verlag Paul Aretz & Co., Zürich
- Zeitraum
- Mittwoch, 2. Mai 1928
- Datierung
- ohne Datum [vor 2.5.1927]
- Empfänger:in
- Ort
Zusammenfassung
Hat sich eingehend mit der ihm zugesandten ›Sittengeschichte Griechenlands‹ von Hans Licht beschäftigt. Stellt fest, dass der Verfasser die Errungenschaft moderner Sexualwissenschaft darin philologisch verwertet habe. Das »Merkwürdigste, menschlich Aufschlußreichste und übrigens Amüsanteste« seien die Abschnitte über die griechische Homoerotik gewesen. Lobt den Reichtum der Bebilderung, besonders die Abbildungen selten reproduzierter Vasenbilder.
