Thomas Mann an Hans von Hülsen

Zeitraum
Dienstag, 7. Mai 1929
Datierung
7.5.1929
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Bedauert, dass durch einen Aufsatz seines Sohnes Klaus unangenehme Empfindungen in H. erweckt würden. Mischt sich aber nicht in die literarischen Angelegenheiten seines Sohnes ein, dessen Gereiztheit gegen H. durch eine kränkende Äußerung über einen Vortrag seines Sohnes in Berlin verursacht wurde. Klaus habe als Schriftsteller seine Chance genützt, sich durch einen kleinen Hieb zu rächen. In dieser Äußerung werde nur festgestellt, dass H. nicht sehr oft bei ihnen im Hause gewesen sei, seltener als etwa Bruno Frank oder Hans Reisiger, was sachlich zutreffe. »Wer notorisch zum inneren Freundeskreis Gerhart Hauptmanns gehört, hat es doch gewiß nicht nötig, sich der Intimität mit dem Hause Mann zu rühmen.«

Erwähnungen

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