Thomas Mann an Valentin Heins

Zeitraum
Sonntag, 20. August 1933
Datierung
20.8.1933
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Beantwortet verschiedene Fragen des Rechtsanwalts: Hält es zum Beispiel für einen Widerspruch des Münchener Finanzamtes, ihn einerseits als Ausländer zu behandeln und andererseits Steuern von ihm zu verlangen. Für die Bezahlung seiner privaten Schulden sowie der Honorar-Forderungen H.s stehe das Konto beim Bankhaus Feuchtwanger zur Verfügung. Ebenso dürfe H. sich der seiner Tochter Monika überlassenen Wertpapiere bedienen. Die Überlassung sei mit beiderseitigem Einverständnis wieder rückgängig gemacht worden. – Hat seine Steuererklärung zum »Gesetz gegen den Wirtschaftsverrat« bereits in brieflicher Form dem Münchener Finanzamt-Ost zugehen lassen und schickt H. einen Durchschlag. Will wegen des Widersinns seiner Behandlung als Ausländer und gleichzeitig Steuerzahler im September seine Münchener Wohnung abmelden. Die diesbezüglichen Verhandlungen mit dem Finanzamt werde er selber führen.

Erwähnungen

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