Thomas Mann an Hedwig Fischer

Zeitraum
Sonntag, 19. Januar 1941
Datierung
19.1.1941
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Begrüßt es, dass sie und ihre Tochter Hildegard nun im Besitz eines amerikanischen Visums sind und im Frühjahr mit ihren Kindern vereinigt sein werden. Die Verpflanzung in die USA ist sicher eine körperliche und seelische Zumutung, aber »Sie werden nach dem Schwefelgeruch Europas aufatmen, und die frische, energische Anpassungslust [...] wird auch Sie ermuntern«. – Berichtet von einer Vortragsreise und einem zweitägigen Besuch bei Präsident Roosevelt, der ihn sehr beeindruckte. »Er haßt die Schurken von Berchtesgaden und Rom genau wie wir es tun und hat nur *einen* Gedanken, sie zu Fall zu bringen, – besonders den deutschen, denn der andere ist ja sowieso schon zum Spott geworden.« – Freute sich über die ehrenden Worte von Frau F.s Bruder über seine indische Geschichte. – Hofft auf ein baldiges Wiedersehen.

Erwähnungen

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