Thomas Mann an Georg Martin Richter

Zeitraum
Dienstag, 19. August 1941
Datierung
19.8.1941
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Hat sich nach längerem Schwanken entschlossen, zu bauen und wird, was die Lage betrifft, das schönste Haus haben, das sie je besaßen. »Ich wollte, Dr. Goebbels könnte es sehen.« Dankt R. im voraus, dass dieser ihm ›Wälsungenblut‹ schicken will. Die Trennung von den Freunden in Princeton ist ihnen schwergefallen, aber sie wollen den Kontakt nicht verlieren: die nächste lecture tour führt »schon im Herbst« in den Osten. Das kalifornische Klima hat ihn anfangs recht müde und depressiv gemacht, aber dank eines den Blutdruck erhöhenden Mittels geht es ihm besser; er arbeitet jetzt »fleißig« am Schlussband des Joseph-Romans. Nach seiner Ansicht wird der Krieg noch zwei Jahre dauern. – Grüßt von den in Pacific Palisades weilenden Kindern Golo und Monika; Erika war in Calais. – »Meinen Respekt an Frau Stresemann.«

Erwähnungen

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