Thomas Mann an Agnes E. Meyer
- Zeitraum
- Samstag, 28. Februar 1942
- Empfänger:in
- Ort
Zusammenfassung
Freut sich über den Entschluss, ihre Tochter Florence hierher zu begleiten, um sich hier von einer gewissen seelischen Erschöpfung zu erholen. Greift noch einmal das Thema seiner pessimistischen Äußerungen über Amerikas mangelnden Siegeswillen auf [s. Brief vom 16.2. / Reg. 46/69 und 21.2.1942 / Reg. 42/74] und versichert erneut, dass »Hitler und seinen Mitschurken der Stab gebrochen ist, seit dieses Land in den Krieg gegen ihn eingetreten ist«. Erhielt gestern eine Einladung der Cornell University, dort 1944/1945 die Messenger-lectures – 11 Vorträge – zu halten. Fragt sich, wie die Welt dann aussehen wird: der ›Joseph‹ sei dann fertig, er selbst 70 Jahre alt. Hat zugesagt. Über Dienstboten-troubles [s. Brief an Victor Lange, Cornell University vom 4.3.1942 / Reg. 42/84].
