Thomas Mann an Alexander Moritz Frey

Zeitraum
Sonntag, 3. Februar 1946
Datierung
3.2.1946
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Lobt F.’s Brief an die ›Tat‹; hofft, dass er gedruckt wird. »Die Deutschen sind unverbesserlich. Jetzt sollen wir ›den Weg zu ihrem Herzen finden‹. Daß es ein bißchen darauf ankäme, dass *sie* den Weg wiederfinden zu unseren – kein Gedanke daran.« Hat sich in einem langen Brief an Rudolf Jakob Humm, mit dem er ihm für dessen fragenden Gruß in der ›Weltwoche‹ danken wollte, seinen Unmut »vom Herzen diktiert« [s. Br. an Humm v. 3.2.1946 / Reg. 46/77]. Da die Schweizer ja gegenseitig ihre Briefe austauschen, solle F. sich diesen Brief einmal schicken lassen. Liest im Augenblick im Manuskript Franz Werfels »mystisch-utopistischen Roman« ›Stern der Ungeborenen‹. »Ein tolles Machwerk, den Tod vor Augen geschrieben, ohne rechte Sprache, von eigentümlicher schluderiger Größe.«

Erwähnungen

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