Thomas Mann an Félix Bertaux

Zeitraum
Samstag, 12. April 1947
Datierung
12.4.1947
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Sendet B.’s an Golo gerichteten Brief an diesen weiter, der bereits eine Professur am Pomona College angenommen hat, worüber sie sehr zufrieden seien, denn er sei entschieden zum Professor geboren. – Ist über die verworrenen Verlagsangelegenheiten in Frankreich verärgert. Hatte nicht erwartet, dass Fayard, der ihm persönlich wegen seiner politischen Haltung unsympathisch sei, seinen Verlag wieder aufnehmen und u.a. den ›Tod in Venedig‹ vom eingegangenen Verlag Kra mit zwei weiteren Novellen neu verlegen würde. – Der ›Doktor Faustus‹ sei beendet und werde in der Schweiz gedruckt, wo er selbst die Korrekturen lesen könne. Ist über B.’s Vorschlag erfreut, diesen Roman übersetzen zu wollen, müsse aber warten, bis Albin Michel, mit dem er über den Faustus abgeschlossen habe, sich für einen Übersetzer entschieden habe. – Über die erste Europareise nach dem Krieg: In einer Woche Aufbruch in den Osten, Vorträge in Washington und New York, Einschiffung am 11. Mai, kurzer Aufenthalt in London, dann in der Schweiz, wo Anfang Juni der Internationale PEN-Kongreß stattfindet. »Es winkt also wirklich die Möglichkeit eines Wiedersehens, auf das wir von ganzem Herzen hoffen.«

Erwähnungen

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