Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

Januar16

1904
München
Bedankt sich für eine Einladung, der er leider nicht folgen könne. »Der Neue Verein wird mir, hoffe ich, bald einmal den Vorzug Ihrer Bekanntschaft vermitteln.«
1906
München
Dankt für die Übersendung ihres Buches über Annette von Droste-Hülshoff, an dessen »Klugheit und Schönheit« er sich erfreue. – Fährt Ende des Monats nach Basel zu einer Lesung. »Ich kann mir nicht helfen, das Repräsentieren macht Spaß.«
1907
München
Bittet H., die Aufführung von ›Fiorenza‹ nicht bis zum April hinauszuschieben, da dann die Saison vorbei und das Interesse an literarischen Veranstaltungen gering sei. Auch könne er eine mit der Frankfurter ›Freien literarischen Gesellschaft‹ vereinbarte Lesung, die zur Zeit der Uraufführung stattfinden sollte, dann nicht mehr wahrnehmen.
1913
München
Dankt für die Übersendung [Rückzahlung des Darlehens]. Berichtet von der Berliner ›Fiorenza‹-Aufführung, die er grundfalsch findet. Das Publikum habe aber »gespannte Aufmerksamkeit« gezeigt. Die Presse sei schlecht, aber Alfred Kerrs Kritik habe »alle meine Erwartungen« übertroffen.
1920
München
Weist den Vorwurf zurück, dass er bei der Anwendung eines Fontaneschen Verszitates im Aufsatz ›Der alte Fontane‹ falsch zitiert habe.
1925
München
Dankt ihr für ihren Brief über den ›Zauberberg‹. »Es ist besonders schön, dass Sie ein Herz in dem Roman gefunden haben.« Viele halten ihn für ein »herzloses, kaltes, nihilistisches und teuflisches Buch, die in den Gestalten nur Symbole sehen wollen«. Verteidigt seinen darin zum Ausdruck gekommenen »Realismus mit einem stark ideellen Einschlag«. Erklärt Hans Castorps Verbleiben im Zauberberg: erst der Krieg habe ihn dem Zauber entrissen. Über sein Verhältnis zu Pfitzner: dieser sei ein Romantiker, »ein Nichts-als-Todesverbundener ohne Sympathie für das Leben«, für das die Waage im ›Zauberberg‹ letztlich ausschwingt.
1928
München
Über seinen Berliner Aufenthalt und seine dortige Lesung aus dem Joseph-Roman.
1928
München
Begrüßt ihren Plan [Gestalten aus den ›Buddenbrooks‹ in historischen Kostümen darzustellen]. Verwahrt sich gegen den Vorwurf, seine Zustimmung zu ihrem Plan von »irgendwelchen happigen Bedingungen abhängig [zu] machen«. Sollte er zur Zeit der Aufführung im Norden sein, so bittet er um ein »Freiplätzchen auf der Diele« [des Buddenbrookhauses].
1930
München
Äußert sich zu Möglichkeiten, Friedrich Griese finanziell zu helfen. Will sich bei dem Münchener und Berliner Schriftstellerverband für ihn verwenden.
1930
München
Bedankt sich für ein schönes und wertvolles Geschenk. Er kenne Arno Holz und sei also in der Lage, die »Treffsicherheit und Charakterisierungskunst«, die H. bewährt habe, zu schätzen [Zusammenhang nicht ermittelt]
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