Thomas MannBriefe

Thomas Manns Briefwerk umfasst mehr als 20 000 Briefe. Die Online-Plattform ›Thomas Mann Briefe‹ hat das Ziel, die Korrespondenz des Schriftstellers umfassend zu dokumentieren und wird laufend erweitert. Durchsuchen Sie Metadaten und inhaltliche Zusammenfassungen zu aktuell mehr als 16 000 Briefen. Die Daten basieren auf der fünfbändigen Buchausgabe ›Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register‹ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). Mehr über das Projekt

März03

1900
München
Befürwortet die Annahme zweier Gedichte für den ›Simplicissimus‹; das erste werde bereits in Nr. 4 dieses Jahres erscheinen.
1917
München

Erwartet A.’s Besuch; der Plan eines Vortrages in Stockholm hat sich zerschlagen.

1917
München
Bedauert, mit einem Beitrag nicht dienen zu können. Eine große Arbeit nehme ihn so in Anspruch, dass er sich »vorderhand keine Improvisationen« leisten kann.
1920
München
Bezweifelt die Möglichkeit, dass W. für seine Novelle zusammen mit der seines Freundes Otto Alfred Palitzsch in einem Band einen Verleger findet. Hat selber keine weiteren Beziehungen außer die zu seinem eigenen Verleger. Rät ihm, den Druck seiner Novellen nicht zu beschleunigen, sondern »sie zu einem großen Werk zu sammeln«.
1924
München

Dankt für H.s Brief und die Beilagen. Bittet sie, nur anzurufen, wenn sie nach München kommt, wird sich freuen, sie zu begrüßen.

1926
München
Ist bereit, am Montag, 12. April, aus ›Unordnung und frühes Leid‹ zu lesen.
1926
München
Frau Katia ist erkrankt: Grippe, Lungenentzündung. Er wird allein nach Lübeck [zur 700-Jahr-Feier] kommen und weiß noch nicht, was für einen Vortrag er halten soll. Würde am liebsten eine Novelle vorlesen.
1928
München
Dankt für Übersendung einer medizinisch-literarischen Arbeit [nicht ermittelt]. Sie ist »reich an frappanten Beobachtungen und hat mir sehr anregende Stunden bereitet«.
1928
München
Zur neuen Ausgabe des Luther-Romans von Levin Schücking: Hält es für außerordentlich verdienstvoll, dass V. aufs Neue das deutsche Leserpublikum auf ein literarisches Kunstwerk hinlenkt, »das den Zeitgenossen, auch den großen Zeitgenossen Schückings viel bedeutet hat und in würdiger, reiner Sprache voller Bild und Farbe eine für das deutsche Schicksal so entscheidende Episode, wie den Aufenthalt Luthers in Rom, gestaltet«.
1931
München
Dankt für M.s Hinweis auf das Angebot von seinen Briefen an Moritz Heimann in einem Antiquariatskatalog. Ihm ist es unangenehm, dass die Erben diese stark verjährten Briefe rücksichtslos auf den öffentlichen Markt gelangen lassen. Hat sich mit seinem Anwalt besprochen und erreicht, dass der »unangenehme Brief« als »geschlossene geistige Äußerung« juristisch geschützt und dem Antiquar ohne Autorisation eine Veröffentlichung nicht gestattet sei. Die betreffende Stelle in dem Katalog müsse unleserlich gemacht werden [Katalog nicht ermittelt].
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