Thomas MannLetters

Thomas Mann’s correspondence comprises more than 20,000 letters. The online platform ‘Thomas Mann Letters’ aims to comprehensively document the writer’s correspondence and is constantly being expanded. Search through metadata and content summaries of currently more than 16,000 letters. The data is based on the five-volume book edition ‘Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register’ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). More about the project

April22

1907
München
Dankt für »drastische, zum Teil überaus gelungene Berliner Studien in Sonettenform«. – War mehrere Wochen verreist.
1914
München
Dankt G. für die Übersendung des 1. Bandes des Romans ›Johann Christoph‹ und eines Prospektes über sein Poussin-Werk. Frau Katia befindet sich im Hochgebirge; sein Bruder Heinrich hat einen politischen Roman vollendet. Erwartet S. Fischer, dem er aus einer neuen Erzählung vorlesen will, um einen Vorschuss zu erlangen.
1915
München
Hat E.’s Antwort richtig erhalten. »Ein noch engerer Zusammenschluß Österreichs und Deutschlands ist ja eine gebieterische Notwendigkeit, die meines Wissens allgemein anerkannt wird.« Sein Wunsch wäre die »Deutsche Akademie in Wien«. Zur Zeit gehe aber anderes vor. »Wer beginnt mit der Propaganda?«
1917
München

Will A.’s Plauderei aus dem Leben Benvenuto Cellinis mit Hilfe seines Freundes Kurt Martens in den ›Münchner Neuesten Nachrichten‹ unterbringen. – Verspricht A., ihm nach dem Kriege bei der Herausgabe eines Essaybandes behilflich zu sein.

1920
München
Bittet P., weder an die ›Neue Rundschau‹ noch an andere Zeitschriften Arbeiten von sich zu senden. Eine neue Zeitschrift [›Figura‹] sei im Entstehen begriffen, bei der er Mitherausgeber sein werde. [Der Plan wurde nicht verwirklicht; s. Brief an Hermann Graf Keyserling vom 7.5.1920 /Reg. 20/41].
1921
München
Dankt für die Bereitstellung des Stenogramms [der Gerichtsverhandlung in der Mordsache Bauer]. Bittet ihn um den Namen des Vorsitzenden, da er vielleicht mit dessen Hilfe noch einen Platz für die Verhandlung bekommen könne.
1921
München

Urteile über Manuskripte und Aufsätze.

1922
München
Es lohne sich nicht, einer »Jugendsünde« nachzuforschen, die 1894 oder 1895 erschienen sei [›Gefallen‹]. In einer staatlichen Bibliothek müsste der Band aufzutreiben sein, das »Curiosum« irgendwie zu erwerben, sei wohl aussichtslos.
1922
München
Dankt für übersandte Zeichnungen. Die Frage einer illustrierten Ausgabe der ›Buddenbrooks‹ ist noch nicht spruchreif, vorrangig sind Überlegungen der Herausgabe seiner gesammelten Schriften. Schickt die Zeichnungen wieder zurück.
1924
München
Dankt L. für seine Komödie und den Aufsatz über ›Felix Krull‹. Ist mit ihm darin einig, dass ›Felix Krull‹ ein »herzlich unernst« gemeinter »Schnörkel« sei und fortgesetzt werden müsse.
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