Thomas MannLetters

Thomas Mann’s correspondence comprises more than 20,000 letters. The online platform ‘Thomas Mann Letters’ aims to comprehensively document the writer’s correspondence and is constantly being expanded. Search through metadata and content summaries of currently more than 16,000 letters. The data is based on the five-volume book edition ‘Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register’ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). More about the project

June25

1902
München
Er werde mit Fischer, den er in diesen Tagen erwarte, über Sch.s Verlagsangebot sprechen. Lobt Sch.s »wunderschöne Verse«, von denen ihm »das tiefsinnige Gedicht ›Die Kinder‹« im Juni-Heft der ›Insel‹ vielleicht am besten gefalle. »Die Schlußzeile wirkt wunderbar!«
1917
München
Hätte sich über die Widmung des Platen-Romans an ihn gefreut; erkennt aber H.’s Gegengründe an und verzichtet. – Findet das Gedicht, mit dem H. von seinem Helden Abschied nimmt, schön und nobel. Fragt, ob er es nicht dem Bande voransetzen wolle. – Sein Aufsatz ›Einkehr‹ sei ein frühes Kapitel der ›Betrachtungen‹, die er zum Herbst abzuschließen hofft: »dann bin ich neugierig, was die Welt mit diesem sonderbarsten aller Kriegsbücher beginnen wird«.
1925
München
Dankt G.-J. für seine Glückwünsche und seine Lichtenberg-Ausgabe.
1928
München
Gratuliert herzlich zur Verlobung der Tochter Christiane und bittet, seine Wünsche auch dieser und ihrem Verlobten zu übermitteln.
1931
München
Schickt eine Karikatur, die ihm großen Spaß gemacht habe, signiert zurück. Fragt, ob K. die Karikatur ausstellen oder veröffentlichen wolle, da er neugierig auf die öffentliche Meinung sei.
1933
Sanary-sur-Mer
Dankt H. für seine »schöne Gabe«. »Haben wir Geduld und bewahren wir die Haltung.«
1933
Sanary-sur-Mer
Dankt W. für sein »freundliches und schönes Gedenken«. Hat die Beilage [Gedichte] des Briefes weitergegeben [an Klaus Mann], nachdem er selbst seine Freude daran hatte.
1934
Küsnacht
Schickt den unterschriebenen Vertrag über die norwegische Volksausgabe des ›Zauberberg‹ zurück. Ist erfreut, dass auf diese Weise das Buch im Norden weiteren Kreisen bekannt gemacht wird. Bittet um Überweisung seines Honorars auf seine Zürcher Bank [s. Brief an Jespersen og Pio Forlag vom 4.6.1934 / Reg. 34/112].
1937
Bad Ragaz
Ist erfreut, dass die kleineren Manuskripte bei A. eingetroffen sind; unterdessen werde er auch die Übersetzungen seiner Bücher und die deutschen Originalausgaben von Bermann-Fischer in Wien erhalten haben. Damit sei der Grundstock der geplanten Sammlung gelegt. Das noch in Deutschland liegende ›Zauberberg‹-Manuskript mache ihm einige Sorge. Möchte die Angelegenheit sehr diskret behandelt wissen und nicht schon diplomatische Schritte einleiten, wie Ida Herz vorschlage.
1937
Küsnacht
Sendet Grüße »eines langsam Genesenden« und beglückwünscht H.-N. »zu dem reichen poetischen Erfolg Ihrer Reise«.
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