Thomas MannLetters

Thomas Mann’s correspondence comprises more than 20,000 letters. The online platform ‘Thomas Mann Letters’ aims to comprehensively document the writer’s correspondence and is constantly being expanded. Search through metadata and content summaries of currently more than 16,000 letters. The data is based on the five-volume book edition ‘Die Briefe Thomas Manns. Regesten und Register’ (S. Fischer Verlag, 1976–1987). More about the project

July17

1903
Polling
Lädt E. nach Polling ein.
1912
Bad Tölz
Hat Heinrichs neues Stück mit großem Interesse gelesen und hofft auf eine Aufführung im Münchner Hoftheater. – Erbittet Terminvorschläge für einen Besuch in München.
1913
Bad Tölz
Will gerne in Zürich lesen, falls B. gewillt ist, 500 Mark als Honorar zu zahlen.
1913
Bad Tölz
Begrüßt es, dass ›Fiorenza‹ und ›Der Tod in Venedig‹ in dänischer Übersetzung erscheinen werden. Die Rechte für ›Der Tod in Venedig‹ habe er Peter Nansen [Gyldendal/Nordisk Forlag] für 300 Kronen überlassen. Hofft, Lauritz Stanges Übersetzung des ›Tod in Venedig‹ werde besser als die der ›Königlichen Hoheit‹.
1914
Bad Tölz
Bittet ihn, ihm ein weiteres Exemplar von Mereschkowskis Buch über Gogol zu beschaffen. Hat Mereschkowski zwei seiner Bücher mit einem Brief geschickt, aber keine Antwort erhalten.
1915
München
Dankt B. für eine erfreuliche geschäftliche Nachricht und für die privaten Zeilen. Es gehe ihnen leidlich, seine Frau erhole sich langsam, die Genesung seines Sohnes Klaus, zeitweise durch kleine Zwischenfälle aufgehalten, mache ebenfalls Fortschritte. Sie hoffen, in einigen Wochen nach Bad Tölz zu kommen, »in das wir alle großes Vertrauen setzen«.
1915
München
Dankt für sein freundliches Gedenken. Frau Katia erholt sich langsam; auch die Genesung von Klaus macht, abgesehen von kleinen Rückfällen, Fortschritte. In einigen Wochen hoffen sie, mit dem Kleinen aufs Land zu gehen. Zum ersten Mal seit langer Zeit sei er wieder ausgegangen; hat eine fabelhafte Posse mit Max Pallenberg gesehen.
1916
Bad Tölz
Wegen Übersiedlung aufs Land ist des Adressaten Brief verspätet in seine Hände gelangt. – Leider kann er die erbetene »Lebensäußerung« nur mit diesem kurzen Brief abgeben. »Ich gebe mich persönlich aus in meiner Arbeit, und gerade meine jetzige ist der Art, daß sie mein persönliches Mitteilungsbedürfnis völlig absorbiert. Es ist eine Art von Rechenschaftsbericht über meine geistige Existenz, mir abgenötigt von den Zeitereignissen, gerichtet an meine Leser und Freunde, nein, eigentlich doch wohl nur ein langes Selbstgespräch, das als Buch [...] im Herbst oder Winter erscheinen soll.« Er hoffe, der Adressat werde dem »wunderlichen Buch ein wohlwollend empfänglicher Leser sein«.
1918
Abwinkl
Die ›Betrachtungen‹ werden einbändig erscheinen; das broschierte Exemplar wird allerdings 15,- Mark kosten. Gemessen am Blumen- und Weißkohl ist der Preis nicht unbillig. – Lädt B. nach Abwinkl ein.
1919
Glücksburg

Bittet um die Besprechung des Buches ›Aufruhr‹, das sein jüngerer Bruder Viktor herausgegeben hat, in den ›Münchner Neuesten Nachrichten‹. Auch er und sein Bruder Heinrich seien darin vertreten.

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