Thomas Mann an Ernst Toch

Zeitraum
Dienstag, 17. August 1948
Datierung
17.8.1948
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Doppelter Glückwunsch: zur Vermählung von T.s Tochter und zum Erscheinen von T.s Buch. Lobt wiederum [s. Brief an Ernst Toch vom 16.1.1948 / Reg. 48/29] das Buch wegen der klugen und »fein-eindringlich[en]« Beobachtungen; nennt als Beispiel den Vergleich von Wagners und Mozarts Kontrapunktik in ihrer Funktion: »wobei der Mozart’sche, mehr oder weniger offen, besser wegkommt; ist nicht der Meistersingerliche ein recht auftrumpfender Theater-Kontrapunkt?« – Findet, dass die Bemerkung über den Kontrapunkt in Johann Strauß‹ ›An der schönen blauen Donau‹, der weder der Melodie noch der Begleitung angehöre, sondern rudimentär sei, seines Wissens noch nie gemacht worden sei. – Bei ihnen im Haus herrschte »die intestinal flu«, die jetzt umgehe, und ihn zur Bettruhe gezwungen habe.

Erwähnungen

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