Thomas Mann an Klaus Mampell

Zeitraum
Mittwoch, 10. März 1954
Datierung
10.3.1954
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

Dankt für M.s »schonende Behandlung der ›Betrogenen‹«. Er hatte es sich in den Kopf gesetzt, »Mutter Natur doch wenigstens ein bißchen bloßzustellen«. Ursprünglich sei nur Bosheit oder Erbostheit im Spiel gewesen sowie der Ehrgeiz, es mit dem Peinlichen aufzunehmen. Da der Stoff einer Stilisierung bedurfte, habe er den krassen Fall im Stil der klassischen Novelle, vorrealistisch, erzählt. Ist nach einer verregneten Italienreise noch ein wenig strapaziert, konnte sich in Fiesole an den Kunstwerken Donatellos, Verrocchios und Cellinis erfreuen. Vom Hauskauf in Kilchberg. Es sei ein nettes passendes Haus mit einem guten Arbeitszimmer für ihn und hinlänglichem Platz für die Bücher, auch mit bequemer Stadtverbindung.

Erwähnungen

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