Thomas Mann an Samuel Fischer
- Zeitraum
- Donnerstag, 11. August 1932
- Datierung
- 11.8.1932
- Empfänger:in
- Ort
Zusammenfassung
Dankt für F.s freundliche Worte über die beiden ersten Drittel des Joseph-Romans. Muss wiederum die Arbeit unterbrechen, um Gerhart Hauptmann zum Geburtstag zu gratulieren. »Ich will hoffen [...], daß der kleine Aufsatz die rechte Mischung von Festlichkeit und Wahrhaftigkeit darstellt.« Zu seinem soeben im ›Berliner Tageblatt‹ veröffentlichten Artikel [›Was wir verlangen müssen‹], in dem einige Schärfen getilgt oder abgemildert werden mussten, damit das Blatt nicht verboten würde, stellt er fest, dass es »keinen rechten Sinn [habe], überhaupt zu reden, wenn die Machtverhältnisse so liegen, daß man seine Worte nicht mehr in gewohnter Weise der Wahrheit anpassen kann«. – Wird am 4. September in Berlin sein. Wünscht F. gute Erholung auf der Bühler Höhe.
