Thomas Mann an Samuel Fischer

Zeitraum
Samstag, 18. November 1933
Datierung
18.11.1933
Empfänger:in
Ort

Zusammenfassung

F.s Brief vom 15. November habe ihn tief gerührt und ihn aufs neue »mit den ehrerbietigsten, freundschaftlichsten Empfindungen« für ihn erfüllt. Er habe F.s überlegene Weisheit und Aktivität immer bewundert. Sein Leben sei »lang, inhaltsreich und im Grunde gesegnet« gewesen. An diesem Grundcharakter seines Lebens könnten auch »die tollsten und widrigsten Umstände« nichts ändern. Sie beide hätten sich im Grunde nicht zu beklagen, wenn sie jetzt »einiges Unvermeidbare« abbekämen. Er sei nun also ins Exil geraten – das sei ihm nicht an der Wiege gesungen worden.

Erwähnungen

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