Thomas Mann an Henry Hatfield

Period
Monday, November 19th, 1951
Date
19.11.1951
Recipient
Place

Summary

Dankt für H.’s Aufsatz über den ›Realismus im deutschen Roman‹, woran ihm besonders die Ausführungen über den ›Simplicissimus‹ und seinen Schelmenroman interessierten. Erörtert das Problem des Realistischen in der Kunst: »Das Getroffene, das ›Echte‹, das frappierende Wiedererkennen des wirklichen Lebens ist es zuletzt doch immer, was uns freut an der Kunst, im Seelischen wie im Gegenständlichen.« Denkt an den großen Schauspieler Ernst v. Possart, der trotz aller Stilisierung realistisch war. Geradeso habe er im ›Joseph‹ und im ›Erwählten‹ realisiert.

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