Thomas Mann an Heinz Flügel

Period
Wednesday, September 3rd, 1952
Date
3.9.1952
Recipient
Place

Summary

Bedankt sich für Belegexemplare »des Heftes, in dem ich den Führer spiele«. Lobt den Beitrag Weinstocks, aus dem man lernen könne, »daß ein Humanismus, der vom Unteren, Dunklen, Dämonischen, Bösen nichts weiß und wissen will, nicht der rechte ist«. Erasmus wirke dünn und fade im Vergleich zu Luther, obwohl seine Welt die bessere gewesen wäre. »Das Glückliche, durchaus Liebenswerte sehe ich in Goethe, der beides war, Erasmus und Luther auf einmal.« Setzt sich für eine größere kritische Studie über den Joseph-Roman ein, die Walter Goeken für ›Eckart‹ schreiben möchte.

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