Thomas Mann an Otto Grautoff

Period
Wednesday, December 19th, 1900
Date
19.12.1900
Recipient
Place

Summary

Erfreut sich der wiedergewonnenen Freiheit. »Zur Erinnerung an die Kaserne bewahre ich einen biderben Schnupfen, der nicht wanken und nicht weichen will, sonst aber bin ich guter Dinge, esse, schlafe, gehe spazieren, spiele Geige, lese und denke Dies und Das und kaufe mir, weil ich so artig bin, Eines oder das Andere, was ich gern haben möchte.« – Berichtet von Theaterabenden, will weiterhin Stücke junger Autoren sehen, um für seine neue Arbeit Erfahrungen zu sammeln. Vom ›König von Florenz‹ bisher nur der »künstlerische Grundwille«. Eine gute Nachricht von S. Fischer würde »so herrlich fördern!« – Lektüre: Peter Altenberg. – Erkundigt sich bei G., ob es wahr sei, dass sein Vormund Krafft Tesdorpf ihn ihm gegenüber in Anwesenheit von Tante Elisabeth einen Lumpen genannt habe.

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