Thomas Mann an Redaktion ›Die Literarische Welt‹, Berlin
- Period
- Wednesday, June 18th, 1930
- Date
- ohne Datum [vor 18.6.1930]
- Recipient
- Place
Summary
Äußert sich zu den Vorschlägen eines Dresdener Lehrers über die Reformierung der deutschen Rechtschreibung. Für eine gewisse Vereinfachung sei er zu haben. Den Satz »Überflüssige Buchstaben fallen weg« halte er für gefährlich. Ist für Beibehaltung des etymologischen Prinzips. »Das rein Phonetische und das ›Schreibe wie Du sprichst‹ führt zur Anarchie, d. h. zum Zerfall der nationalen Bildungseinheit.«
