Thomas Mann an Gustav Radbruch

Period
Thursday, October 25th, 1934
Date
25.10.1934
Recipient
Place

Summary

Dankt R. für dessen Buch über Anselm Feuerbach, eine Biographie großen Stils. Dieses Mannes Juristenleben habe etwas Stärkendes, Befeuerndes, Erhabenes, und R. erzähle es »in einer Sprache, die die adäquate Mischung von Gehobenheit und sachlicher Festigkeit darstellt«. Fragt R., den er sehr vermisse, ob dessen Weg nicht einmal nach Zürich führe? Karl Voßler habe ihm einmal geschrieben, der deutsche Gelehrte lebe heute »katakombal«, was R. wohl bestätigen könne.

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