Thomas Mann an Robert Faesi

Period
Monday, March 18th, 1940
Date
18.3.1940
Recipient
Place

Summary

Dankt für F.’s Gruß vom Krankenbett Eugenie (Genia) Schwarzwalds. Schickt ihm einen Artikel über die Literatur der Schweiz aus der ›N.Y. Times‹. Denkt an die Bedrohung der Schweiz durch die Deutschen in diesen kritischen Tagen. Erzählt von seiner Vortragsreise bis an den Golf von Mexiko, ist immer wieder erstaunt über die »Riesenhörerschaften«, die oft naiv und rücksichtslos ihn nach dem Vortrag mit Fragen erschöpfen. Schreibt Lectures für die »boys«, möchte aber lieber den vierten Joseph-Band beginnen. Freut sich über das freundliche Echo der ›Lotte in Weimar‹ in der Schweiz, deren Voraussetzungen von den Lesern so spielend bewältigt werden, dass ein Kritiker behauptete, kein Buch so verschlungen zu haben wie die Indianergeschichten seiner Knabenzeit.

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